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Rendite von Lebensversicherungen sinkt

Beitrag vom 10.06.2009

Die großen Lebensversicherer sind bislang recht gut durch die Finanzkrise gekommen. Aber die Hoffnung, dass dies so bleibt, könnte sich als trügerisch erweisen.

In den vergangenen Jahren hatte beispielsweise die Debeka mit ihrer Lebensversicherungssparte immer an der Spitze der Branche gelegen, wenn es um die Verzinsung der angesparten Vermögen ihrer Versicherten ging. Aber trotz einer seit Jahren ungewöhnlich niedrigen Aktienquote von weniger als einem Prozent im Portfolio erreichte die Debeka Nettoverzinsung ihrer Kapitalanlagen von zuletzt nur noch 4,2 Prozent nach 5,4 Prozent im Vorjahr hinnehmen.

Auch die laufende Überschussbeteiligung sank damit von 5,1 auf 4,8 Prozent. Das liegt immer noch über dem Durchschnitt der Branche. Aber erst zusammen mit Schlussüberschuss und Bonuszahlung konnte Debeka die gesamte Überschussbeteiligung für das Jahr 2009 auf dem Vorjahreswert von 5,6 Prozent halten.
Dass die nach eigenen Angabe sechstgrößte Versicherungsgruppe Deutschlands
dennoch Einnahmen, Kundenzahl und Bilanzsumme steigern konnte, verdankte sie
vor allem dem Geschäft mit privaten Krankenversicherungen. Auch der Verkauf von Bausparverträgen wächst sprunghaft:

Eine Zunahme der Verträge um 21 Prozent und ein Anstieg der Bausparsumme um 14 Prozent zeigen, dass andere Sparformen den Lebensversicherungen derzeit den Rang ablaufen. Bei den Lebensversicherungen muss die Gesellschaft wie die meisten Wettbewerber deshalb erst einmal kleinere Brötchen backen.

Die Lebensversicherer, die das Ersparte von etwa 70 Millionen Deutschen an den
Kapitalmärkten anlegen, stehen mittelfristig vor einem Dilemma:

Da die verwalteten Vermögen der Versicherer die Wertverlusten dieser Wirtschaftskrise nicht vermeiden können, ? ganz gleich, in welche Anlageklasse sie investieren ? wird es für die Versicherer immer schwerer, die von ihren Kunden gewohnte oder sogar garantierte Rendite zu erreichen. Die vergleichsweise sichere und hierzulande beliebteste Form des Sparens büßt weiter Attraktivität ein. Das schadet dem Neugeschäft.

Alleine bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen ist das Neugeschäft seit Jahresbeginn um bis zu 50 Prozent eingebrochen, ergab eine Untersuchung von Booz & Company.

Da so gut wie keine Anlageform von der Finanz- und Wirtschaftskrise verschont
bleibt, werden immer mehr Sparer nervös. Während Wertpapierdepots und
Investmentfonds bereits dramatisch geschmolzen sind, vollzieht sich der Wertverlust in der beliebtesten Form der Altersvorsorge in Deutschland, der Kapitallebensversicherung, eher langsam und im Stillen.

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